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Spektrogramm mit markiertem Störgeräusch

Bei Problemen mit leisen Störgeräuschen ist die Geräuscherfassung zentral. Mit moderner Audio-Software kann das gesamte Spektrum einer Tonaufzeichnung differenziert auf Geräusche hin untersucht werden (hellblau) und einzelne Geräusche isoliert analysiert und angehört werden (rote Markierung).

Es wird viel darüber gesprochen, dass unsere Welt immer lauter wird. Geräusche müssen aber nicht unbedingt laut sein, um Störpotenzial zu haben. Was im Rahmen einer klassischen Lärmmessung buchstäblich untergeht, sind leise Brummtöne und andere leise Geräusche, die offenbar für immer mehr Menschen in ihrer Alltagsumgebung ein Problem darstellen. Betroffene berichten vom Verlust der inneren Ruhe, von Schlaflosigkeit, Schwindelgefühlen und sogar physischen Schmerzen. Wie kommt es dazu? Und vor allem: Was lässt sich tun? Dazu gab es bislang kaum Anhaltspunkte. Erschwert wird die Lösungsfindung dadurch, dass als Auslöser nicht nur Umweltgeräusche, sondern auch subjektive Geräuschwahrnehmungen in Frage kommen.

Der von Neuhaus entwickelte Leitfaden richtet sich an Vollzugsbeauftragte in Gemeinden und Kantonen, Akustikfachleute und Betroffene und zeigt Grundlagen und Zusammenhänge auf, die ein sachliches Herangehen an den Einzelfall ermöglichen. Die Publikation erläutert praxistaugliche Methoden für die systematische Analyse von Problemsituationen und die Lösungsfindung. Ohne geeignete Systematik kann die Analyse von Problemen mit leisen Geräuschen sehr zeitaufwändig und teuer sein.

Die dargestellten Ansätze und Methoden beruhen auf der Erfahrung von Neuhaus und den Erkenntnissen, die im Zuge der Bearbeitung unterschiedlichster Fälle von Problemen mit leisen Störgeräuschen gewonnen wurden.