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Muggia, Italien

Der Klangcharakter eines Orts hängt bei weitem nicht nur von Klangquellen ab: Gebäude und andere dreidimensionale Objekte formen den Klang und die akustische Qualität von Umgebungen.

Öffentliches Symposium in fünf Runden, zur Erörterung neuer, konstruktiver Wege für den Umgang mit der Akustik des urbanen Raums. Auf dem Podium diskutieren neun Fachleute aus den Bereichen Akustik, Architektur, Ingenieurwesen, Psychologie, Kulturwissenschaften und Kunst.

Runde 1: Erkenntnistheoretischer Zugang: Umgebungen erfassen und sich orientieren zu können sind Grundvoraussetzungen für das Überleben. These: Die räumlich-akustischen Verhältnisse sind hier ein entscheidender Faktor.

Runde 2: Stadtklang wahrnehmen, zum Stadtklang beitragen, vom Stadtklang betroffen sein: psychologische und physiologische Aspekte.

Runde 3: Hinterfragung des Begriffs "Lärm"; Hinterfragung von Normen in Bezug auf (städtischen) Lärm.

Runde 4: Gestaltungsmöglichkeiten des städtischen Klangs 1 - Architektonische und städtebauliche Möglichkeiten: bauliche, technische und künstlerische Mittel; historische Beispiele; aktuelle Erfahrungen.

Runde 5: Gestaltungsmöglichkeiten des städtischen Klangs 2 - Möglichkeiten der Stadtplanung: Normen und Verordnungen; kulturpolitische Mittel; Bildung.

Podium: PD Dr. Dorothea Baumann (Interdisziplinäre Forscherin zu Musik und Raum), Dr. Hans Jörg Zumsteg (Geschäftsführer Aargauer Kuratorium), Christian Wäckerlin (Gestalter für und in Architektur), Erhard Kargel (Ingenieurkonsulent für Bauwesen), Matthias Kuhn (Medienkünstler), Conrad Steinmann (Musiker, Musikarcheologe), M. Bosshard (Psychoanalytiker), Inès Neuhaus, Fabian Neuhaus (Akustiker, Gestalter)