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Einblick in Acoutopia – Stadt & Klang von Neuhaus: Die kleinste Veränderung der Lichtverhältnisse ändert die Erscheinung des Stadtmodells – ebenso verhält es sich mit dem Klang, wenn man sich durch die Architektur bewegt.

Acoutopia ist ein nach klanglichen Kriterien gestaltetes abstraktes Stadtmodell, eine Komposition aus architektonischen Elementen, Bodenbelägen und Klangobjekten.

Acoutopia ist auf Grundlage unserer Forschung zu Architektur/Städtebau und dem Klang von Städten entstanden. Ein Gefüge von vielfältigen, gut funktionierenden und gut lesbaren Orten zu schaffen, ohne sie gegeneinander abzuschotten, ist eine zentrale Aufgabe des Städtebaus, und hier spielt die Akustik eine wichtige Rolle. In Acoutopia wird in offener Form erlebbar, was durch einen Fokus auf die Klanggestaltung von urbanen Umgebungen möglich ist.

"Ich war offensichtlich nicht der Einzige, der sich im Selbstversuch als Flaneur durch Acoutopia fast beängstigend wohl fühlte."

Jürg Odermatt, in: Musik & Theater, November 2006

"Die gelungene Vereinigung von Akustik und plastisch-gestalterischer Ästhetik."

Tages Anzeiger Zürich, 26. Februar 2006

"Man betritt diese Stadt mit ihren Wegen, Plätzen und einem Wahrzeichen staunend und befindet sich mittendrin im Geräuschraum, taucht ein in eine andere Welt und lernt das Hören neu."

Schaffhauser Nachrichten, 3. März 2006

"Wir erleben die fiktive Stadt als einen höchst abwechslungsreichen, aber trotzdem für unser klangliches Erleben offenen Raum. [...] Wer nach dem Besuch dieser Ausstellung auf die Strasse tritt, wird diese mit Sicherheit mit wacheren Ohren erleben als zuvor."

Schaffhauser AZ, 2. März 2006

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Acoutopia – Stadt & Klang von Neuhaus.

Durch eine präzise Komposition von architektonischen Elementen wurde eine transparente, ausbalancierte, vielfältige Klanglandschaft geschaffen. 21 Passive Klangskulpturen aus lackiertem Graukarten formen facettenreiche Resonanzräume und funktionale Bereiche mit charakteristischen akustischen Eigenschaften. In drei Schlüsselbereichen ist der Boden mit Holzplanken (Piazza), Schieferplatten (Promenade) oder Kies (Pavillon) belegt, und der Rest mit Geotextil.

Stadtmodell "Acoutopia – Stadt & Klang" von Inès & Fabian Neuhaus, Grundriss

Grundriss des 200 Quadratmeter grossen Stadtmodells Acoutopia.

Mit minimalen Mitteln schafft Acoutopia eine akustische Architektur, die Orte der Kommunikation und des Austauschs bietet, Orte zur Erholung oder Kontemplation, Räume mit Schutzfunktion sowie Bereiche, die der Bewegung dienen – für den städtischen Raum zentrale Funktionen.

Ein Gefüge von vielfältigen, gut funktionierenden und gut lesbaren Orten zu schaffen, ohne sie gegeneinander abzuschotten, ist eine zentrale Aufgabe des Städtebaus, und hier spielt die Akustik eine wichtige Rolle. In Acoutopia wird in offener Form erlebbar, was durch einen Fokus auf die Klanggestaltung von urbanen Umgebungen möglich ist.

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Die Klangskulpturen Goliath-Wald aus Papier und Laghi dei Rumori aus Glas – und neugierige Stadtbewohner.

Fünf Klangskulpturen/Skulpturengruppen aus resonierenden Metallplatten, Glasplatten oder Papierbögen fungieren als "utopische Brunnen".

Die Skulpturen tragen zur Belebung und Lesbarkeit von Orten bei. Ihre vielfältigen Klänge schaffen eine besondere Atmosphäre; durch ihre akustischen Eigenschaften verdeutlichen sie die Umgebungsarchitektur.

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Blick über die Piazza auf die Promenade. Ein Besucher lauscht der Klangskulptur Pentatron.

Die Materialien der Klangskulpturen werden durch spezifisch programmierte, elektronisch gesteuerte Rückkopplungsprozesse zum Klingen gebracht, wodurch immer neue Klangvariationen entstehen.

Die Klangskulpturen (siehe obigen Grundriss):

1) Radio Rebelde, aus 7 resonierenden Metallplatten (360 x 60 x 60 cm)
2) Pentatron, aus 5 resonierenden Metallplatten (95 x 95 x 23 cm)
3) Mille Foglie, aus 86 resonierenden Papieren (1200 x 50 x 120 cm)
4) Laghi dei Rumori, 3 resonierende Glasplatten (je 80 x 80 x 11 cm)
5) Goliath-Wald, Gruppe aus 50 Klangskulpturen mit insgesamt 4800 resonierenden Papieren (ca. 30 x 10 x 10 cm bis 185 x 25 x 25 cm)

> Hörbeispiel: Zusammenspiel der Klangskulpturen in Acoutopia

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Blick aus dem Goliath-Wald, im Hintergrund bildet die Klangskulptur Mille Foglie eine lauschige Pergola.

"Ein Kunstwerk zum Hören."

"Eine Stadt, in der die Ohren die Schritte lenken. [...] Das Ohr wird zum primären Orientierungssinn. Lange bevor die Klangquelle gesehen werden kann, lässt sie sich schon erstaunlich gut lokalisieren. So wird Acoutopia zur präzise komponierten Gesamtskulptur, in der Gehör und Auge gleichermassen gefordert und bedient werden."

Tages Anzeiger Zürich, 26. Februar 2006

"Jeder Schritt ein Klangbild."

"Acoutopia verbindet auf raffinierte Weise Klang und Raum. [...] Den Besuchern [öffnet sich] zwischen Bildender Kunst, Architektur und Musik ein faszinierendes Terrain an klanglicher Vielfalt."

Schaffhauser Nachrichten, 3. März 2006

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Passive Klangskulpturen im Lichtspiel.

"Das sieht genauso aus wie im Schloss von Ali Baba!"

Ein junger Teilnehmer einer Kindergruppenführung

"Encore toutes mes félicitations pour la magnifique exposition que vous avez réalisée."

Philippe Nordmann, Verwaltungsratspräsident Maus Frères S.A., Genf/CH, Stifter des Manor-Kunstpreises

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Die Kuppel schwebt über dem Kiesrondell und überdacht den "Kultort" des Stadtmodells.

"Acoutopia ist eigentlich eine weitere dieser unsichtbaren Städte. Nämlich eine Verkörperung der akustischen Eigenschaften von Städten – beziehungsweise, um es präziser auszudrücken: eine Verkörperung der Reflexion über die akustischen Eigenschaften von Städten. In diesem Sinne bildet die Ausstellung Acoutopia den längst fälligen Band 2 zu Calvinos Unsichtbaren Städten."

Dr. Roger Fayet, Direktor Schweizerisches Institut für Kunstwissenschaft, vormals Direktor Museum zu Allerheiligen

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